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Wanderpokal bleibt dank "Dönüs" Nürnberg in Bayern Hochklassige Fußballpartien auf dem Lendershäuser Spielberg 20.06.2005
"Sport statt Drogen" war das Motto des Pokalturniers für Therapeutische Einrichtungen aus Bayern und Baden Württemberg. Die Ausrichter vom Therapiezentrum Schloss Bettenburg in Manau wiederholten das im vergangenen Jahr erstmals ausgetragene Turnier auf dem Lendershäuser Spielberg.
Das Sportzentrum des TSV Lendershausen glich einer Zeltstadt, die rund 100 junge Menschen aus Einrichtungen in Ottobeuren, Neureichenau, Bad Neustadt, Hollstadt, Nürnberg, Obersulm und Adelsdorf sowie den Gastgebern von der Bettenburg als Spielerquartier diente.
Während des zweitägigen Turniers im Hofheimer Stadtteil Lendershausen regierte in erster Linie Fairplay und offener Gedankenaustausch, wie der Leiter der Bettenburg Theo Wessel in seinen Worten hoch erfreut darstellte. Die Veranstaltung wurde von den Hofheimer Geschäftsleuten mit zahlreichen Geld und Sachspenden unterstützt, die Firma Sport Weisheit hatte zwei Pokale für die zweit- und drittplazierten sowie Trainingsbälle für die restlichen Mannschaften spendiert. Der Erste Preis war ein Wanderpokal. Er konnte im vergangenen Jahr von dem therapeutischen Zentrum "Neumühle" bei Hollstadt/Bad Neustadt mit nach Hause genommen werden, ging diesmal nach einem spannungsgeladenen Turnier und einer Entscheidung durch Elfmeterschießen an die Dönüs aus Nürnberg. Fast in das Nachbarbundesland entführt wurde der Pokal von der Mannschaft vom Tübinger Friedrichshof. Platz drei ging an den Jugendbauernhof Freedom.
Begeisternder Fußball wurde von allen Teilnehmern geboten, sehr gut vorbereitet und äußerst ehrgeizig wurde um jeden Ball gekämpft. Schließlich führte das Turnier zum spannungsgeladenen Leistungsvergleich zweier Bundesländer. Theo Wessel: "Vielleicht geht der bayerische Wanderpokal dieses Jahr nach Baden Württemberg!" Aber nach Regelspielzeit und Verlängerung hieß es Elfmeterschießen. Die Nürnberger Türkenpower der Einrichtung "Dönüs" behielt dabei die Nerven und den kühleren Kopf. Sie konnten die Tübinger mit 3:1 nach fünf Elfern vom Platz fegen.
Allen Teilnehmern war am Ende eines anstrengenden Turniers klar, dass sie im nächsten Jahr wieder antreten werden, wenn es auf dem Spielberg heißt: "Sport statt Drogen".
Unser Bild zeigt die drei Erstplazierten, von links in weißen Trikots: die Auswahl des Jugendbauernhofs "Freedom" (Neureichenau) wurde drittbeste Mannschaft, in der Mitte in blauen Trikots die Pokalgewinner von der Einrichtung "Dönüs" Nürnberg. In gelben Trikots die Nachbar-Bundesland - Vertreter vom Friedrichshof (Tübingen) die nach dem Spannenden Finale den zweiten Platz belegten. Mit auf dem Bild ist Michael Weisheit vom gleichnamigen Sportfachgeschäft aus Hofheim mit Junior (ganz rechts) sowie der Leiter der Therapieeinrichtung Schloss Bettenburg Theo Wessel (ganz links).
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